Anschluss Laufental sichern

Das Laufental besitzt viele Qualitäten für die es lohnt, sich einzusetzen: Attraktives Wohnen, naturnahe Landschaft, umfassende Bildungsangebote, medizinische Versorgung, historisch wertvolle Stadt Laufen, innovatives Unternehmertum und ein vielfältiges kulturelles Angebot. Grundlage für die Aufrechterhaltung dieses schönen Bildes ist die Sicherstellung der Erreichbarkeit des Laufentals. Mobilität schafft die Voraussetzung für wirtschaftliches, gesellschaftliches und kulturelles Leben.

Das Laufental besitzt viele Qualitäten für die es lohnt, sich einzusetzen: Attraktives Wohnen, naturnahe Landschaft, umfassende Bildungsangebote, medizinische Versorgung, historisch wertvolle Stadt Laufen, innovatives Unternehmertum und ein vielfältiges kulturelles Angebot. Grundlage für die Aufrechterhaltung dieses schönen Bildes ist die Sicherstellung der Erreichbarkeit des Laufentals. Mobilität schafft die Voraussetzung für wirtschaftliches, gesellschaftliches und kulturelles Leben.

Doch die Weiterentwicklung des Schienen- und Strassennetzes wird immer aufwendiger. Die Beseitigung von Engpässen, beispielsweise auf der H18 und die Taktverdichtung auf der Regio S-Bahn, lassen auf sich warten. Kanton und Bund stellen im Rahmen ihrer Infrastrukturprogramme hohe Anforderungen an die künftigen Vorhaben. Nur „spruchreife“ Projekte haben die Chance finanziell unterstützt zu werden. Die Vernetzung zur nachhaltigen Siedlungsentwicklung ist aufzuzeigen und das Kosten-/Nutzenverhältnis muss stimmen.

Im Alleingang sind die Vorhaben nicht mehr zu stemmen. Das Laufental muss koordiniert mit einer Stimme auftreten und im Kontakt mit den Behörden keine Zweifel aufkommen lassen, dass Projekte wie Muggenbergtunnel, Bahnhof Laufen, Umfahrung Laufen-Zwingen oder Doppelspurausbau des Schienennetzes eine Notwenigkeit für die Entwicklung des Laufentals darstellt. Dafür sind die nötigen Planungsgrundlagen als Vorleistung zu erstellen. Geschieht dies nicht, sind Bund und Kanton nicht traurig, denn die Wunschlisten der andern Regionen sind lang und die Mittel knapp. Das Laufental wird dann plötzlich im Rahmen der Erarbeitung des Agglomerationsprogramms Basel nicht mehr mit gleicher Priorität behandelt und in der Analyse der Infrastrukturengpässe gar nicht mehr aufgeführt. Was ich natürlich moniert habe. Das neue Raumkonzept Schweiz legt den Schwerpunkt der Entwicklung auch klar auf die Metropolen und die Vernetzung mit den Subzentren. Der so genannte „klein- und mittelstädtische Handlungsraum“ wird es schwerer haben, auf die Unterstützung des Bundes zählen zu können. Mit der Aufwertung der H18 Basel-Delémont zur Bundesstrasse würde eine günstige Ausgangslage geschaffen, um die Umfahrung Laufen-Zwingen, einmal realisieren zu können.

Wie sich das Laufental in Zukunft positioniert, liegt in unseren Händen. Für mich ist klar, dass viel Engagement notwendig sein wird, damit die Erreichbarkeit des Laufental gesichert bleibt.

 

Martin Dätwyler, Landratskandidat FDP